»Die Grundlage für vollkommene Weisheit
ist der eigene Geist;
sucht den Buddha-Zustand
daher nicht woanders!«

der Buddha, 
Atyayajnana-Mahayana-Sutra

Spirituelle Leitung

In spirituellen Angelegenheiten orientieren wir uns an Karmapa Thaye Dorje:

Karmapa FotoDer 17. Karmapa, Trinley Thaye Dorje
Die Karmapas, deren Reinkarnationslinie auf das 12. Jahrhundert zurückgeht, zählen zu den großen Meistern des tibetischen Buddhismus. Dem 16. Karmapa, Rangjung Rigpe Dorje (1924-1981), ist es zu verdanken, dass die Lehren der Kagyü-Schule auch im Westen zugänglich wurden. Sein Nachfolger, der 17. Karmapa, Trinle Thaye Dorje (geb. 1983), verließ Tibet im Jahr 1994 und durchlief seine Ausbildung unter der Obhut von Shamarpa Rinpoche. Im Jahr 2018 hat Karmapa geheiratet. Hier gab er die Geburt seines Sohnes bekannt. Zu den ersten Fotos von Karmapa und Sangyumla mit ihrem Sohn.

 

Begründet wurde das Wiener Karma Kagyü-Zentrum am Fleischmarkt von Shamarpa, Mipham Chökyi Lodrö, der bis zu seinem Ableben im Jahr 2014 das Zentrum spirituell betreut hat. Das von ihm ausgearbeitete Curriculum für Bodhi Path Zentren ist der Leitfaden, an dem wir unser inhaltliches Programm orientieren. 

Der 14. Shamarpa, Mipham Chökyi Lodrö
Die Reinkarnationslinie der Shamarpas geht auf das 13. Jahrhundert zurück. De 14. Shamarpa (geb. 1951) erhielt seine Ausbildung vom 16. Karmapa, der sämtliche in der Kagyü-Tradition überlieferten Lehren an ihn weitergab. Nach dem Tod des 16. Karmapa im Jahr 1981 setzte sich Shamarpa vor allem dafür ein, die von Karmapa initiierten Projekte zu verwirklichen. Vor einigen Jahren gründete er das weltweite Netzwerk der Bodhi Path-Zentren. Shamar Rinpoche erkannte den 17. Karmapa an und übertrag an diesen die besonderen Lehren der Karma Kagyü-Tradition. Shamarpa verstarb am 11. Juni 2014.   

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Karmapa Thaye Dorje und Karmapa Ugyen Trinle haben sich 2018 getroffen und ein gemeinsames Statement herausgegeben, dass sie sich gemeinsam für die Zukunft der Karma Kagyü Tradition einsetzen wollen.
Siehe hier